Update vom Diabeteskonkress Hamburg 2017
C. Neumann, A. Irsigler, B. Dölpl, J. Federschmidt
interne Fortbildungsveranstaltung des Diabeteszentrums neumann+zschau
Therapie des Diabetes mellitus Typ 1
Seit Publikation des "diabetes complication control trial" (DCCT, 1993) stehen zur Behandlung des Typ 1 Diabetes mellitus nur noch zwei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:
Therapie des Gestationsdiabetes
Die Therapie des Gestationsdiabetes beinhaltet zunächst eine Ernährungsumstellung, schnelle Kohlenhydrate sollten in jedem Fall vermieden werden, regelmäßige Bewegung ist wichtig. Die individuellen Zielwerte des Zuckers richten sich nach der kindlichen Entwicklung des Bauchumfangs. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Gynäkologen ist deshalb erforderlich. Bei Nichterreichen der Zielwerte wird Insulin eingesetzt.
Messung des Zuckers in Blut oder Gewebe
Während die Diagnose des Diabetes mellitus nur im Blut gestellt werden kann, lässt sich die Therapie nach Messung des Zuckers im Blut oder Gewebe anpassen. Die Messung des Blutzuckers erfolgt nach Empfehlung des Therapeuten zu bestimmten Zeitpunkten. Sie empfiehlt sich bei Fehlen einer medikamentösen Therapie, dem Einsatz von Tabletten oder GLP-1-Analoga oder der 1x täglichen Gabe eines Verzögerungsinsulins. Die Messung des Gewebszuckers erfolgt kontinuierlich. Dabei gibt es grundsätzlich 2 verschieden Messmöglichkeiten.
Therapie des Diabetes mellitus Typ 3
Die Therapiemöglichkeiten entsprechen im Wesentlichen denen des Diabetes mellitus Typ 2.
Therapie des Diabetes mellitus Typ 2
Grundlage der Behandlung ist stets eine Veränderung der Lebensgewohnheiten.
Dazu gehören:
Unterzuckerung vor dem Essen
S. Zschau
Diabetesratgeber November 2011, Seite 52
LADA - typische Charakteristika
Neumann Christoph, Renner Rolf, Hepp Karl-Dietrich
Posterpräsentation, 32. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft,
Mai 1997, Lübeck
Glukoselösung wird zum Zankapfel
Die gesetzlichen Krankenkassen in Bayern möchten die Kosten einer Fertiglösung für den oralen Glukosetoleranztest (oGTT) nicht mehr erstatten. Dagegen wehren sich die bayerischen Diabetologen.
diabeteszeitung, 1. Jahrgang, Nr. 7, 19.12.16