Hyperlipidämie
Erhöhte Blutfette (Hyperlipidämie) machen sich in der Regel nicht bemerkbar. Folgende Faktoren begünstigen die Entwicklung einer Fettstoffwechselstörung: Fettstoffwechselstörung in der Familie, Typ 2 Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel, ungünstige Ernährung u.a. erhöhter Konsum von tierischen Fetten, Kohlenhydraten und Alkohol. Erhöhte Blutfette können zu Schäden an Gefäßen und Organen führen und sind eine der Hauptursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist sinnvoll.
Die Werte der Blutfette werden durch eine Laboruntersuchung, morgens, nüchtern ermittelt. Als Zielwerte gelten bei zusätzlichem Vorliegen eines Diabetes mellitus
- LDL-Cholesterin kleiner 100 mg/dl
- HDL-Cholesterin größer 45 mg/dl
- Triglyceride kleiner 150 mg/dl
Therapiepläne zur Behandlung erhöhter Blutfette umfassen im allgemeinen:
- Ernährungsumstellung (kalorien- und fettreduzierte Diät)
- Gewichtsreduktion von 5-7 % (bei 100 kg Gewicht ca. 5-7 kg)
- regelmäßiges Muskelausdauertraining (mindestens 30 min. pro Tag bzw. 180 min. pro Woche durch rasches Gehen, Radfahren etc.)
- med. Therapie
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